Das Forum Wald und Gesellschaft bringt Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen zusammen, um gemeinsam über die Zukunft unserer Wälder nachzudenken. Ob Naturschutz, Forstwirtschaft, Freizeit oder Klimakrise. Im Mittelpunkt steht der Austausch von Perspektiven, gemeinsames Lernen und die Entwicklung konkreter Lösungen. Mit Mitmachaktionen, Bildungsangeboten und Gesprächsräumen fördert das Projekt Selbstwirksamkeit, Offenheit und den Mut zur Mitgestaltung.
Einfach loslegen, zuhören, Räume schaffen. Nicht auf die perfekte Lösung warten, sondern den ersten Schritt gehen und offen bleiben für das, was daraus entsteht.
Offenes Mitmach‑Forum schafft Gesprächsräume zwischen Forst, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Austausch, Waldbildungsangebote und praktische Aktionen zur Klimaanpassung.
Monika Runkel (Leitung), Forstamt Hachenburg, Waldbildungszentrum Rheinland-Pfalz, lokale Initiativen
Start 2024 (im Rahmen des Koalitionsvertrages RLP), Aufbauphase läuft
Forst- und Zivilgesellschaft im Dialog schaffen nachhaltige Waldentwicklung.
Das Forum Wald und Gesellschaft bringt Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen zusammen, um gemeinsam über die Zukunft unserer Wälder nachzudenken. Ob Naturschutz, Forstwirtschaft, Freizeit oder Klimakrise. Im Mittelpunkt steht der Austausch von Perspektiven, gemeinsames Lernen und die Entwicklung konkreter Lösungen. Mit Mitmachaktionen, Bildungsangeboten und Gesprächsräumen fördert das Projekt Selbstwirksamkeit, Offenheit und den Mut zur Mitgestaltung.
Seit wann gibt es das Projekt?
Das Projekt ist noch jung. Es wurde 2024 im Rahmen des Koalitionsvertrags Rheinland-Pfalz gestartet und befindet sich aktuell im Aufbau.
Wie hat sich das Projekt entwickelt?
Die ersten Schritte sind getan: Ein Aktionstag zur Wiedervernässung historischer Gräben zeigte, wie Beteiligung in der Praxis gelingen kann. Ein kleines Team wurde aufgebaut, erste Kolleg:innen eingestellt und das Projekt am Waldbildungszentrum Hachenburg verankert.
Wie ist das Projekt organisiert?
Das Forum ist als Teilprojekt im Forstamt Hachenburg und am Waldbildungszentrum Rheinland-Pfalz angesiedelt. Geleitet wird es von Monika Runkel, unterstützt durch neue Projektstellen. Der institutionelle Rahmen trifft auf einen partizipativen Anspruch.
Wie wird das Projekt finanziert?
Die Finanzierung erfolgt derzeit durch Mittel des Landes Rheinland-Pfalz im Rahmen des Koalitionsvertrags.
2. Persönlicher Bezug & Motivation
Wer steckt hinter dem Projekt?
Monika Runkel ist Forstwissenschaftlerin und leitet das Forstamt Hachenburg. Sie bringt Erfahrung aus städtischen und kommunalen Forstkontexten mit, unter anderem aus Freiburg, und engagiert sich für neue Formen des Dialogs rund um den Wald.
Warum engagieren sich die Beteiligten?
Weil es neue Formen des Miteinanders braucht. Monika Runkel hat erlebt, wie schnell Gespräche über den Wald in Konflikte kippen und möchte daher Räume schaffen, in denen unterschiedliche Sichtweisen respektvoll eingebracht und gemeinsam Lösungen entwickelt werden können.
Gab es einen Auslöser oder ein Schlüsselerlebnis?
Die Erfahrungen aus Freiburg, von kontroversen Diskussionen bis hin zu engagierten Bürger:innen-Initiativen, haben den Wunsch bestärkt, echte Beteiligung zu ermöglichen.
Welche Werte oder Überzeugungen vertritt das Projekt?
Wertschätzung, Respekt, Offenheit. Der Glaube daran, dass Beteiligung funktioniert, wenn sie ernst gemeint ist, und dass ein sozialer, nachhaltiger Umgang mit dem Wald nur im Miteinander gelingt.
Welche persönlichen Klimawandel-Erfahrungen gibt es?
Klimawandel ist Alltag im Forst: Dürreschäden, Borkenkäfer, Wassermangel. Diese Entwicklungen waren mit Auslöser für das Projekt. Sie zeigen, wie dringend neue Antworten gebraucht werden.
3. Wirkung & Zielgruppen
Wie trägt das Projekt zum Klimaschutz bei?
Indem es zum Mitmachen anregt: Bei Renaturierungsmaßnahmen, Bildungsformaten oder der Reflexion über den eigenen Einfluss. Das Projekt stärkt das Klimabewusstsein und fördert die Resilienz der Wälder.
Welche Erfolge sind sichtbar oder messbar?
Die erste Grabenverfüllung wurde erfolgreich umgesetzt, Pflanzen wurden gesetzt, Bildungsinhalte vermittelt – mit sichtbarem Effekt und positiver Resonanz. Das stärkt Motivation und Glaubwürdigkeit.
Wen spricht das Projekt an?
Alle, die sich für Wald und Umwelt interessieren, insbesondere Menschen ohne forstlichen Hintergrund, Kinder und Jugendliche, aber auch Kritiker:innen und Quereinsteiger:innen.
Wer wird aktuell erreicht?
Noch ist die Reichweite lokal und überschaubar, doch die ersten Rückmeldungen aus der Region sind positiv und zeigen viel Potenzial.
Wen möchte das Projekt künftig besser erreichen?
Bürgerinitiativen, junge Menschen und auch Gruppen mit anderen skeptischen Perspektiven, damit der Diskurs lebendig und relevant bleibt.
Welche Methoden werden genutzt?
Mitmachaktionen im Wald, Bildungsangebote, Exkursionen, digitale Lernplattformen. Stets mit dem Ziel, praktische Zugänge zu schaffen, die verständlich und gemeinschaftlich sind.
4. Zusammenarbeit, Community & Kommunikation
Welche Rolle spielt Zusammenarbeit im Projekt?
Sie bildet das Fundament. Das Projekt will neue Wege im Umgang mit Interessenkonflikten beschreiten, etwa zwischen Waldbesitz, Naturschutz, Jagd und Freizeitnutzung.
Mit wem gibt es Kooperationen oder Netzwerke?
Es bestehen erste Kooperationen mit NGOs, Verwaltung und Fachleuten. Das Netzwerk wächst und ist entscheidend für die Wirkung des Projekts.
Wie kommuniziert das Projekt nach außen?
Veranstaltungen, Exkursionen, lokale Presse und digitale Plattformen. Wichtig ist eine Sprache, die verbindet statt ausgrenzt.
Welche Erzählformate wirken besonders gut?
Persönliche Erfahrungen, echte Begegnungen, kleine Erfolgsgeschichten aus dem Wald. Wenn Menschen spüren: „Ich kann etwas bewirken.“
Wo gibt es kommunikative Hürden?
Insbesondere im Dialog mit Menschen ohne fachlichen Hintergrund. Hier braucht es Offenheit und den Mut, Hierarchien abzubauen.
Wie wird öffentliche Sichtbarkeit aufgebaut?
Vertrauen aufbauen, Zeit lassen, Türen öffnen. Sichtbarkeit soll nicht erzwungen werden, sondern aus echter Beteiligung entstehen.
5. Herausforderungen & Zukunftsperspektiven
Vor welchen Herausforderungen steht das Projekt?
Widerstände gegenüber Behörden, geringe Bekanntheit, Skepsis gegenüber neuen Formaten und die Herausforderung, wirklich viele Menschen zu erreichen.
Wie werden diese gemeistert?
Indem man einlädt, statt erklärt, Räume für Ausprobieren schafft und Begegnung ernst nimmt.
Was sichert den langfristigen Erfolg?
Eine echte Beteiligungskultur, sichtbare Veränderungen vor Ort, Vertrauen in die Beteiligten und der Wille, auch bei Schwierigkeiten dranzubleiben.
Welche nächsten Schritte oder Verbesserungen sind geplant?
Mehr Veranstaltungen, erweiterte digitale Angebote und eine breitere Ansprache. Ziel ist es, das Forum als festes Bildungs- und Beteiligungsangebot zu etablieren.
Welche Vision verfolgt das Projekt?
Ein lebendiger, respektvoller Diskurs rund um den Wald, getragen von Beteiligung und dem gemeinsamen Ziel, unsere Wälder zukunftsfähig zu gestalten.