'best-practice' projekt für klimaengagement –
mit besonderem aktivierungs- und mitmachpotenzial

Ein Ort für Engagement, Nachhaltigkeit und gesellschaftlichen Wandel

Das Haus Wunderbar ist ein lebendiger Treffpunkt im Stadtteil Essen-Werden, getragen vom Verein LiV Essen (Leben in Vielfalt) e.V.. Ziel ist es, einen Raum für gemeinschaftliches Handeln zu schaffen, in dem Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und nachbarschaftliches Miteinander aktiv gelebt werden. Ob Repair-Café, Kleidertausch, Streuobstwiese oder Kulturveranstaltung: Alles, was hier passiert, soll zu einem nachhaltigen, solidarischen Leben beitragen.
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      Tipps fürs eigene Klimaengagement:

      Nicht zu viel durchdenken, loslegen! Mit anderen zusammen. Und wissen: Jede:r kann etwas bewirken. Immer.

      Christiane GREGOR
      Vorstand

      Im Interview/Gespräch:

      Christiane Gregor

      Christiane GREGOR

      Vorstand

      Interview in langer-Schnittfassung:
      in Vorbereitung / Projektinfos - s.u.

      Projekte-Navigation:

      Projektvisitenkarte
      Kompaktprofil

      Haus Wunderbar

      Essen-Werden, Nordrhein-Westfalen
      Ein altes Fachwerkhaus wird zur Keimzelle für Nachhaltigkeit, Teilhabe und solidarisches Miteinander. Lokale Initiativen, Geflüchtete, Engagierte aus dem Viertel und junge Aktivist:innen gestalten hier einen offenen Raum für Stadtwandel.
      Christiane Gregor (Vorstand), LiV Essen e. V. (Leben in Vielfalt), lokal engagierte Bürger:innen, Bildungsinitiativen, Klima- und Geflüchtetenarbeit (u. a. „Werden hilft“ e. V.)
      Gründung 2023, seitdem kontinuierlicher Aufbau
      Gesellschaftlicher Wandel beginnt lokal – mit einem offenen Haus, das Verantwortung, Begegnung und Gestaltung verbindet.
      Stadtteilarbeit | Nachhaltigkeit | Selbstorganisation | Klimaschutz | Diversität | Bürgerengagement

      1. Grundinformationen zum Projekt

      Name

      Haus Wunderbar

      Kurzbeschreibung

      Das Haus Wunderbar ist ein lebendiger Treffpunkt im Stadtteil Essen-Werden, getragen vom Verein LiV Essen (Leben in Vielfalt) e.V.. Ziel ist es, einen Raum für gemeinschaftliches Handeln zu schaffen, in dem Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und nachbarschaftliches Miteinander aktiv gelebt werden. Ob Repair-Café, Kleidertausch, Streuobstwiese oder Kulturveranstaltung: Alles, was hier passiert, soll zu einem nachhaltigen, solidarischen Leben beitragen.

      Seit wann gibt es das Projekt?

      Seit 2023 mit Übernahme eines historischen Fachwerkhauses durch den neu gegründeten Verein.

      Wie hat sich das Projekt entwickelt?

      Gestartet mit 26 Menschen aus dem Stadtteil, wuchs das Projekt schnell: Heute zählt der Verein über 60 Mitglieder und erreicht mehr als doppelt so viele Interessierte. Inzwischen ist das Haus ein Ort für Workshops, Diskussionen, kulturelle Abende, Bildungsarbeit und Knotenpunkt für viele weitere Ideen. Das Motto: Ein Haus mit und für wunderbare Ideen.

      Wie ist das Projekt organisiert?

      Der Verein LiV Essen e. V. organisiert das Projekt basisdemokratisch und ehrenamtlich. Verschiedene Gruppen verantworten konkrete Themen, regelmäßige offene Treffen laden zur Mitgestaltung ein. Das Haus ist jeden Samstag geöffnet – als Einladung an alle, mitzumachen.

      Wie wird das Projekt finanziert?

      Durch Mitgliedsbeiträge, Spenden, Sachleistungen (z. B. Second-Hand-Möbel) und projektbezogene Förderung. Vieles entsteht durch Eigenleistung, Kooperationen und gegenseitige Unterstützung.

      2. Persönlicher Bezug & Motivation

      Wer steckt hinter dem Projekt?

      Initiatorin Christiane Gregor bringt langjährige Erfahrung aus zivilgesellschaftlichem Engagement mit: von der Flüchtlingshilfe über Parents for Future bis zum Gutes-Klima-Festival. Getragen wird das Haus von vielen Engagierten aus dem Stadtteil, die sich für Wandel stark machen.

      Warum engagieren sich die Beteiligten?

      Aus Überzeugung, dass Wandel möglich ist, wenn Menschen sich zusammentun. Viele wollen nicht länger tatenlos zusehen, sondern aktiv etwas beitragen: für Klima, Gerechtigkeit und Zusammenhalt.

      Gab es einen Auslöser oder ein Schlüsselerlebnis?

      Für Christiane Gregor war es der Moment auf einem verlassenen Friedhof, geräumt für Braunkohleabbau. Der Schmerz, das Gefühl von Ohnmacht und der Entschluss: Ich will Teil der Lösung sein.

      Welche Werte oder Überzeugungen vertritt das Projekt?

      Solidarität, Selbstwirksamkeit, Gemeinschaftssinn. Nicht nur der ökologische Fußabdruck zählt, sondern auch der Handabdruck, also das, was man gemeinsam bewirken kann.

      Welche persönlichen Klimawandel-Erfahrungen gibt es?

      Die Flutkatastrophe im Ahrtal, Dürresommer, Extremwetter und wissenschaftliche Daten machen deutlich, wie tief der Klimawandel bereits im Alltag angekommen ist. Das Gefühl der Dringlichkeit wächst.

      3. Wirkung & Zielgruppen

      Wie trägt das Projekt zum Klimaschutz bei?

      Durch gelebte Alternativen: Solarpanels auf dem alten Haus, Wärmepumpe statt Gas, Wiederverwendung von Materialien, klimafreundliche Ernährung, Bildungsarbeit und das sichtbare Vorbild eines nachhaltigen Alltags.

      Welche Erfolge sind sichtbar oder messbar?

      Ein stetig wachsender Kreis Aktiver, über 100 Veranstaltungen jährlich, neue Projekte wie die Rollstuhl-Rikscha oder die Streuobstwiese und vor allem: Viele Menschen, die sich ernst genommen und ermutigt fühlen.

      Wen spricht das Projekt an?

      Menschen aus dem Stadtteil: von jungen Familien über engagierte Senior:innen bis zu Studierenden. Alle, die Lust auf Austausch, Nachhaltigkeit und Gemeinschaft haben.

      Wer wird aktuell erreicht?

      Überwiegend bildungsnahe, engagierte, klimabewusste Menschen aus dem Stadtteil. Zum festen Kreis gehören mittlerweile ehemalige Geflüchtete, ältere Menschen, Familien, Studierende und Nachbar:innen.

      Wen möchte das Projekt künftig besser erreichen?

      Jüngere Menschen, Familien mit kleinen Kindern, Menschen mit Migrationsgeschichte. Kurz: mehr gesellschaftliche Vielfalt.

      Welche Methoden werden genutzt?

      Workshops, Repair-Cafés, Mitmachaktionen, Vorträge, Kulturabende, Bildungsformate; oft niedrigschwellig und immer dialogorientiert. Das Haus selbst ist Werkzeug, Bühne und Labor zugleich.

      4. Zusammenarbeit, Community & Kommunikation

      Welche Rolle spielt Zusammenarbeit im Projekt?

      Eine zentrale. Das Haus ist Ort für Begegnung, Austausch und gemeinsame Projekte. Viele Initiativen nutzen die Räume, vernetzen sich und entwickeln neue Ideen.

      Mit wem gibt es Kooperationen oder Netzwerke?

      Mit lokalen Vereinen (z. B. Werden hilft, Ernährungsrat Essen), der Folkwang Musikhochschule, Schulen, städtischen Fachbereichen und zivilgesellschaftlichen Netzwerken wie „Gemeinsam für Stadtwandel Essen“.

      Wie kommuniziert das Projekt nach außen?

      Direkte Gespräche, Begegnungen vor Ort, offene Türen. Geschichten wirken stärker als Appelle. Außerdem lädt die Atmosphäre des Hauses zum Bleiben ein.

      Welche Erzählformate wirken besonders gut?

      Persönliche Geschichten, konkrete Beispiele, erfahrbare Veränderungen. Kein Zeigefinger, sondern gelebte Alternativen.

      Wo gibt es kommunikative Hürden?

      Beim Zugang zu neuen Zielgruppen, in der Ansprache klimaferner Menschen und im Spagat zwischen politischer Klarheit und niedrigschwelliger Einladung.

      Wie wird öffentliche Sichtbarkeit aufgebaut?

      Offene Türen, Präsenz im Stadtteil, Mitmachaktionen, Kulturveranstaltungen. Sichtbarkeit durch Nähe und nicht durch Imagekampagnen.

      5. Herausforderungen & Zukunftsperspektiven

      Vor welchen Herausforderungen steht das Projekt?

      Begrenzte Ressourcen, Engagement auf Zeit, strukturelle Unsichtbarkeit von Klimaschutzthemen und das Ringen um gesellschaftliche Anschlussfähigkeit.

      Wie werden diese gemeistert?

      Durch Gemeinschaft, pragmatisches Handeln, gegenseitige Motivation und Räume, in denen Ideen einfach ausprobiert werden dürfen.

      Was sichert den langfristigen Erfolg?

      Mehr Sichtbarkeit, stabile Finanzierung, wachsende Netzwerke und vor allem, dass Menschen sich als Teil einer größeren Bewegung erleben.

      Welche nächsten Schritte oder Verbesserungen sind geplant?

      Mehr Bildungsformate, stärkere Einbindung junger Zielgruppen, Ausbau der Streuobstwiese und langfristig eine noch offenere, diversere Struktur.

      Welche Vision verfolgt das Projekt?

      Ein lokales Zentrum für nachhaltiges Leben, das zeigt, wie Wandel geht: konkret, gemeinschaftlich, wirksam. Ein Vorbild, das andere inspiriert.

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