'best-practice' projekt für klimaengagement –
mit besonderem aktivierungs- und mitmachpotenzial

Private Kampagne mit großer Wirkung

„Klaus“, sein aktivistischer Alias, engagiert sich seit vielen Jahren in der Klimagerechtigkeitsbewegung. 2022 gründete er gemeinsam mit drei Freund:innen eine informelle „Mieter-Solarstrom“-Mitmach-Initiative. Ziel war es, Solarenergie solidarisch, praxisnah und ohne große Hürden zugänglich zu machen – besonders für Mieter:innen mit kleinem Budget oder ohne technische Vorkenntnisse. Gemeinsam wurden ein Infoabend und ein Bauwochenende organisiert, bei dem Balkonkraftwerke gebaut und Wissen geteilt wurden.
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      Tipps fürs eigene Klimaengagement:

      Einfach loslegen. Aushang machen. Leute fragen: Wer hat Lust mitzubauen? Kleine Schritte zählen, besonders, wenn man sie gemeinsam geht.

      'KLAUS'
      Aktivismusname

      Im Interview/Gespräch:

      KLAUSportrait

      'KLAUS'

      Aktivismusname

      Interview in langer-Schnittfassung:
      in Vorbereitung / Projektinfos - s.u.

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      Kompaktprofil

      Mieter-Solarstrom-Initiative

      Köln, Nordrhein-Westfalen
      Eine kleine Gruppe rund um „Klaus“ macht Solartechnik zugänglich – besonders für Mieter:innen mit wenig Geld oder Vorerfahrung. Infoabend, Bauworkshop, Balkonkraftwerk: Klimagerechtigkeit zum Selbermachen.
      Aktivist „Klaus“ (Alias) und Freund:innen, Umwelt- und Nachbarschaftsnetzwerke (u. a. Allerweltshaus Köln, Naturfreundehaus Kalk), informelle Gruppenstruktur
      2022 bis 2023 (spontane Initiative, nur kurzzeitig aktiv gewesen)
      Mit Werkzeug, Gemeinschaft und Mut zum "Einfach-mal-machen" wird Solarstrom zur sozialen Bewegung.
      Mieterstrom | Teilhabe | Selbstverwaltung | Urban | Klimagerechtigkeit | DIY | Energiewende

      1. Grundinformationen zum Projekt

      Name

      Mieter-Solarstrom-Initiative

      Kurzbeschreibung

      „Klaus“, sein aktivistischer Alias, engagiert sich seit vielen Jahren in der Klimagerechtigkeitsbewegung. 2022 gründete er gemeinsam mit drei Freund:innen eine informelle „Mieter-Solarstrom“-Mitmach-Initiative. Ziel war es, Solarenergie solidarisch, praxisnah und ohne große Hürden zugänglich zu machen – besonders für Mieter:innen mit kleinem Budget oder ohne technische Vorkenntnisse. Gemeinsam wurden ein Infoabend und ein Bauwochenende organisiert, bei dem Balkonkraftwerke gebaut und Wissen geteilt wurden.

      Seit wann gibt es das Projekt?

      Die Aktivitäten starteten 2022 als spontane Initiative aus dem persönlichen Umfeld heraus.

      Wie hat sich das Projekt entwickelt?

      Alles begann mit dem Bau eines eigenen Balkonkraftwerks. Ganz privat, mit Unterstützung einer befreundeten Umweltingenieurin. Die Einfachheit dieser Lösung inspirierte Klaus, sein Wissen weiterzugeben. Aus einem Aushang im Wohnviertel entstand die Idee für eine Workshopreihe. Mit Unterstützung des Allerweltshaus Köln und des Naturfreundehaus Kalk fanden ein Infoabend und ein gemeinsames Bauwochenende mit vielen neugierigen Teilnehmenden statt. Eine geplante Ausweitung in Stadtteile wie den Kölnberg konnte leider nicht umgesetzt werden.

      Wie ist das Projekt organisiert?

      Die Gruppe war bewusst informell organisiert, ohne Verein, ohne Hierarchien. Klaus übernahm die Koordination, unterstützt von drei Freund:innen. Entscheidungen wurden gemeinsam getroffen, Materialien geteilt. Alles lief solidarisch und auf Augenhöhe.

      Wie wird das Projekt finanziert?

      Es gab kein Budget und keine Fördermittel. Alles wurde privat organisiert, geliehen oder gespendet. Die Teilnahme war kostenfrei.

      2. Persönlicher Bezug & Motivation

      Wer steckt hinter dem Projekt?

      Im Mittelpunkt steht Klaus, ein Aktivist mit über zehn Jahren Erfahrung in der Klimagerechtigkeitsbewegung. Er war an Protesten gegen Kohlekraftwerke und Kreuzfahrten beteiligt und wollte mit seiner „Mieter-Solarstrom“-Mitmach-Kampagne zeigen, wie praktischer Klimaschutz im Alltag funktionieren kann.

      Warum engagieren sich die Beteiligten?

      Weil es um mehr geht als Technik. Es geht um Teilhabe. Klaus und seine Freund:innen wollten Menschen erreichen, die sonst kaum Zugang zu Solarenergie haben, und zeigen, dass Klimagerechtigkeit mit kleinen, greifbaren Schritten beginnt.

      Gab es einen Auslöser oder ein Schlüsselerlebnis?

      Der Auslöser war persönlich: Klaus baute mit Hilfe einer Freundin, einer Umweltingenieurin, sein erstes Balkonkraftwerk. Wie einfach das war, wollte er weitergeben.

      Welche Werte oder Überzeugungen vertritt das Projekt?

      Klimagerechtigkeit beginnt vor der eigenen Haustür. Wissen teilen, Technik entmystifizieren und bestehende Machtverhältnisse hinterfragen. Das waren zentrale Anliegen der Gruppe.

      Welche persönlichen Klimawandel-Erfahrungen gibt es?

      Klaus hörte bewegende Geschichten von Betroffenen aus dem Globalen Süden, etwa aus Tansania. Auch eigene Eindrücke, wie das Abschmelzen von Gletschern in den Alpen, haben seine Perspektive geschärft.

      3. Wirkung & Zielgruppen

      Wie trägt das Projekt zum Klimaschutz bei?

      Es motiviert Menschen, selbst Strom zu erzeugen – dezentral, klimafreundlich, unabhängig. Gleichzeitig macht es die Energiewende sozialer und inklusiver.

      Welche Erfolge sind sichtbar oder messbar?

      Zwei erfolgreiche Praxistage, an denen Balkonkraftwerke gebaut wurden. Viele Teilnehmende waren begeistert, auch wenn die Gruppe danach nicht fortgeführt wurde.

      Wen spricht das Projekt an?

      Menschen mit Interesse an Solarenergie, die aber durch technische oder finanzielle Hürden abgeschreckt sind, besonders Mieter:innen ohne Vorerfahrung.

      Wer wird aktuell erreicht?

      Vor allem Menschen aus dem Viertel; über Aushänge, Verteiler und Mundpropaganda kamen Interessierte ins Allerweltshaus.

      Wen möchte das Projekt künftig besser erreichen?

      Geplant war, auch benachteiligte Stadtteile wie den Kölnberg einzubeziehen. Dafür fehlten jedoch Zeit und Ressourcen.

      Welche Methoden werden genutzt?

      Infoabende, praktische Workshops, gemeinsames Arbeiten am Solarmodul in einer Sprache, die jede Person versteht. Lernen auf Augenhöhe war zentral.

      4. Zusammenarbeit, Community & Kommunikation

      Welche Rolle spielt Zusammenarbeit im Projekt?

      Ohne Zusammenarbeit ging nichts: Werkzeuge wurden geteilt, Erfahrungen ausgetauscht, Lösungen gemeinsam gefunden. Das Miteinander stand im Mittelpunkt.

      Mit wem gibt es Kooperationen oder Netzwerke?

      Es gab keine formellen Kooperationen, aber inspirierenden Austausch mit Gruppen in Freiburg, Kassel und anderen Städten.

      Wie kommuniziert das Projekt nach außen?

      Alles lief direkt über Aushänge, Stadtteilverteiler, E-Mails. Es gab keine Website und dennoch entstand eine interessierte Gruppe.

      Welche Erzählformate wirken besonders gut?

      Am wirksamsten waren persönliche Geschichten: Vom Selbermachen, vom ersten Modul, vom gemeinsamen Ausprobieren.

      Wo gibt es kommunikative Hürden?

      Es gab keine Konflikte, aber ohne feste Gruppe oder langfristige Struktur war es schwer, das Projekt auf Dauer am Leben zu halten.

      Wie wird öffentliche Sichtbarkeit aufgebaut?

      Konkrete Kampagnen gab es keine, aber die Idee und die Wirkung war dennoch in der Praxis sichtbar: Solarmodule an Balkonen, Gespräche beim Workshop und eine einladende Sprache.

      5. Herausforderungen & Zukunftsperspektiven

      Vor welchen Herausforderungen steht das Projekt?

      Ohne feste Gruppe und ohne Förderung fehlte es an Kontinuität. Förderprogramme waren zu komplex. Die Zeit war knapp.

      Wie werden diese gemeistert?

      Indem man einfach loslegt. Klaus und die Gruppe hielten die Hürden bewusst niedrig: Kein Druck, einfach ausprobieren und voneinander lernen.

      Was sichert den langfristigen Erfolg?

      Niedrigschwellige Förderangebote, stabile Gruppenstrukturen, gezielte Ansprache von Menschen in schwierigen Wohnsituationen.

      Welche nächsten Schritte oder Verbesserungen sind geplant?

      Derzeit keine. Klaus engagiert sich aktuell in anderen Projekten, etwa einem großen Wohnprojekt mit Solaranlage im Siegtal.

      Welche Vision verfolgt das Projekt?

      Die ursprüngliche Idee bleibt: Solarenergie für alle – auch in benachteiligten Stadtteilen wie dem Kölnberg. Eine solidarische, gerechte Energiewende.

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