Erzählung von Klimaengagement, best-practice-project

Anatol GUNKEL / Polly DI

'Klimaretten-Selbermachen' – Agroforst-Landwirtschaft in Brasilien/Köln

In Brasilien begegnen sich Anatol und Polly. Was als Austausch beginnt, wird zur gelebten Ökologie: Permakultur, Selbstorganisation, ein Garten als politische Schule.
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    Bereits in Brasilien – Anatol G. und Polly D. wollen raus aus der Stadt. Weg vom Lärm, vom Zuviel, hin zu etwas Eigenem. Ein Haus, ein Garten, ein Stück Land – mehr braucht es nicht. Doch als der Amazonas in Flammen steht, bekommt ihr Traum plötzlich eine andere Dimension. Was als Lebensidee begann, wird zu einer Entscheidung: Bleiben und zuschauen – oder handeln.
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    Sie sehen, wie Böden sterben, wo Wald brennt. Wie Monokulturen entstehen, wo einst Vielfalt war. Doch anstatt aufzugeben, fragen sie: Wie kann man anders anbauen, ohne weiter zu zerstören? Inmitten von Asche und Staub entsteht eine neue Idee: Landwirtschaft, die heilt.
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    Sie fangen klein an – mit Händen, die graben, säen, warten. Und sie lernen: Nicht nur Bäume speichern Leben, sondern der Boden selbst. Was wächst, wächst gemeinsam – in Schichten, in Rhythmen, in Beziehungen. Agrofloresta nennen sie das – ein System, das Vielfalt zu seiner Stärke macht.
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    Aus einem Paar wird ein Netzwerk. Aus Arbeit ein Miteinander. Anatol und Polly pflanzen nicht mehr allein – sie gründen Strukturen, die teilen statt besitzen. Wissen, Werkzeuge, Hoffnung. Sie erzählen von Menschen, die bleiben, weil sie wieder etwas zu tun haben. Aufforsten heißt auch: Gemeinschaft pflanzen.
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    Polly denkt an ihre Ahninnen, Anatol an die, die nach ihnen kommen. Bäume als Verbindungslinien, zwischen Zeiten, zwischen Menschen. Ihr Projekt ist kein Rückzug, sondern eine Bewegung – leise, aber wirkungsvoll. Ein Gegenentwurf zur Ohnmacht: Nicht reden – pflanzen.
Anatol M. wächst in Köln auf – mit einer Familiengeschichte, die von Flucht und Rückkehr zwischen Deutschland und Brasilien erzählt. Jahrzehnte später kehrt er freiwillig zurück: nicht aus Not, sondern um zu verstehen, wie Menschen anders leben können. In Fortaleza trifft er Polly S., Filmemacherin und Aktivistin mit indigenen Wurzeln. Beide teilen den Wunsch, Theorie und Alltag, Ökologie und Gerechtigkeit zu verbinden. Als ihre Filmschule von Schließung bedroht ist, erlebt Polly, wie kollektiver Widerstand funktioniert. Anatol lernt im Nordosten Brasiliens eine Ökologie kennen, die keine Theorie ist, sondern Überleben. Gemeinsam beginnen sie zu pflanzen – zunächst im Garten einer Stadtwohnung, später auf eigenem Land. Aus dieser Praxis entsteht ein Lebensmodell: Permakultur als politische Haltung. Sie dokumentieren, sammeln Saatgut, teilen Wissen, und verstehen das Gärtnern als Forschung und Aktivismus zugleich. „Wir wollten kein romantisches Zurück zur Natur“, sagt Anatol, „sondern eine Schule des Handelns.“ Für beide wird der Garten zur Metapher für Gerechtigkeit: ein Ort, an dem Geschichte, Wissen und Zukunft zusammenwachsen.
Klima & Umwelt Orte & Regionen Folgen & Verantwortung
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  • Bereits in Brasilien – Anatol G. und Polly D. wollen raus aus der Stadt. Weg vom Lärm, vom Zuviel, hin zu etwas Eigenem. Ein Haus, ein Garten, ein Stück Land – mehr braucht es nicht. Doch als der Amazonas in Flammen steht, bekommt ihr Traum plötzlich eine andere Dimension. Was als Lebensidee begann, wird zu einer Entscheidung: Bleiben und zuschauen – oder handeln.
  • Sie sehen, wie Böden sterben, wo Wald brennt. Wie Monokulturen entstehen, wo einst Vielfalt war. Doch anstatt aufzugeben, fragen sie: Wie kann man anders anbauen, ohne weiter zu zerstören? Inmitten von Asche und Staub entsteht eine neue Idee: Landwirtschaft, die heilt.
  • Sie fangen klein an – mit Händen, die graben, säen, warten. Und sie lernen: Nicht nur Bäume speichern Leben, sondern der Boden selbst. Was wächst, wächst gemeinsam – in Schichten, in Rhythmen, in Beziehungen. Agrofloresta nennen sie das – ein System, das Vielfalt zu seiner Stärke macht.
  • Aus einem Paar wird ein Netzwerk. Aus Arbeit ein Miteinander. Anatol und Polly pflanzen nicht mehr allein – sie gründen Strukturen, die teilen statt besitzen. Wissen, Werkzeuge, Hoffnung. Sie erzählen von Menschen, die bleiben, weil sie wieder etwas zu tun haben. Aufforsten heißt auch: Gemeinschaft pflanzen.
  • Polly denkt an ihre Ahninnen, Anatol an die, die nach ihnen kommen. Bäume als Verbindungslinien, zwischen Zeiten, zwischen Menschen. Ihr Projekt ist kein Rückzug, sondern eine Bewegung – leise, aber wirkungsvoll. Ein Gegenentwurf zur Ohnmacht: Nicht reden – pflanzen.

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